Die Erstellung eines Medienentwicklungsplans
einfach und verständlich für Sie aufbereitet

Doch was bedeutet Medienentwicklungsplanung überhaupt?

Wie viele Schulträger und Schulen in den vergangenen Jahren erfahren haben, bringt der Umbruch in das digitale Zeitalter einige Herausforderungen mit sich. Ein solcher Umbruch braucht nicht nur viel Mut und Geduld, sondern auch Zeit. Die Schulen müssen sich bewusst sein, dass dieser Prozess nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Etablierte Strukturen müssen angepasst und neue Wege erkundet werden. Eine gewissenhafte Planung hilft den Schulen den ersten Schritt in eine digitale Zukunft zu machen und bietet den verantwortlichen Personen Orientierung.   

Folgende Bereiche sind ein wesentlicher Bestandteil für den nachhaltigen Erfolg digitaler Bildung
und werden in einem Medienentwicklungsplan abgedeckt:



Herstellung einer IT-
Infrastruktur

passende Technik und Software

didaktisch-pädagogische Verankerung

Qualifikation
der
Lehrkräfte

zuverlässiges
Service- und
Wartungskonzept

Einen Medienentwicklungsplan erstellen - so geht's!

Der Medienentwicklungsplan gilt als Voraussetzung, um die gewünschten Fördermittel bei der zuständigen Verwaltungsstelle in Ihrem Bundesland zu beantragen. Dabei müssen formale und inhaltliche Anforderungen selbstverständlich erfüllt sein .

Achtung, das müssen Sie beachten: 

Für die Beantragung der Fördermittel aus dem DigitalPakt stellt jedes Bundesland seine eigenen Förderrichtlinien, die von den Schulen und Schulträgern berücksichtigt werden müssen.

Was Sie in Ihrem Bundesland bei der Medienentwicklungsplanung und dem Antragsverfahren beachten sollten? 

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edulano stellt Ihnen eine hilfreiche Übersicht zur Verfügung: 

Brauchen Sie Unterstützung bei Ihrer Medienentwicklungsplanung?  


Gerne senden wir Ihnen Infomaterial zum Thema DigitalPakt Schule zu. 

Bei spezifischen Fragen können Sie sich aber auch telefonisch direkt an unser                                              KONTAKTIEREN SIE UNS
Beratungsteam wenden natürlich alles unkompliziert und kostenlos!

In 10 Schritten zu Ihrem indiviudellen Medienentwicklungsplan:

1. Ihr Schulprofil  

Ein  Medienentwicklungsplan systematisiert die  Medienarbeit einer Schule  aus pädagogischer, organisatorischer und technischer Sicht. Die Unterlagen zu Ihrer individuellen Medienentwicklungsplanung werden durch ein knappes Profil Ihrer Schule eingeleitet.  

Dieses sollte folgende Angaben beinhalten: 

Ø      Name & Art

Ø    Standort

Ø    Schulträger

Ø    Schülerschaft

Ø    Lehrerschaft

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Bei Bedarf können Sie weitere Besonderheiten, die Ihre Schule auszeichnet, aufführen. Dies könnten beispielsweise spezielle Bildungszweige oder Lehr- und Freizeitangebote für Schüler sein. Falls Ihre Schule über ein Leitmotiv verfügt, ist hier die richtige Stelle, solches hervorzuheben.





2. Bestandsaufnahme  


3. Vision und Zielsetzung  

Halten Sie Ihre Ideen in einer übergeordneten Vision fest und planen Sie Ihre Ziele   SMART! Die Ziele, die Sie mit dem digitalen Umbruch an  Ihrer Schule anstreben, sollten an die Bildungsziele aus der Strategie des KMK 2016 „Bildung in einer digitalen Welt“angelehnt sein. 

Eine SMART(e) Planung spiegelt sich in folgenden Punkten wieder: 

  • Ihre Ziele sollten individuell sein

  • der Fortschritt sollte objektiv messbar sein

  • die Ziele sollten ambitioniert, dennoch machbar sein

  • je ansprechender das Ziel, desto motivierter wird es verfolgt

  • ein verbindliches Datum erzeugt Verbindlichkeit

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Eine Vision hilft Ihnen die Ziele zur digitalen Transformation nachhaltig zu definieren.
Diese könnte wie folgt aussehen:

·    mit der digitalen Transformation an unserer Schule wollen wir die Teilhabe und Chancengerechtigkeit unsere Schülerinnen und Schüler in einer digitalen Gesellschaft fördern

·    mit Hilfe digitaler Medien soll den Lehrkräften ermöglicht werden, individuell auf den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler einzugehen

Einigen Sie sich mit Ihren Kollegen auf drei Hauptziele an denen Sie Ihren Erfolg für den digitalen Umbruch messen wollen.
Folgende Beispiele helfen Ihnen dabei, 
Ihre Ziele aussagekräftig zu  formulieren:

·    bis Ende des Schuljahres 2021/22 sollen alle unsere Klassenzimmer mit einer Technik für zuverlässige Großbildübertragung ausgestattet werden

·    im laufenden Schuljahr sollen alle Lehrerinnen und Lehrer an mindestens einer Fortbildung zum Themengebiet der digitalen Bildung teilnehmen

·    bis Ende des Schuljahres 2022/23 soll eine web-basierte Schul-Cloud konzipiert und integriert werden


Halten Sie Ihre Ziele schriftlich fest. So schaffen Sie eine Verbindlichkeit gegenüber Ihren Schülern, Ihren Kollegen, aber auch sich selbst!



4. Medien- und Methodencurriculum  

Wie können Sie als Schule, digitale Medien, sowohl pädagogisch als auch didaktisch, sinnvoll in ein bestehendes Bildungskonzept integrieren?

In einem Medien- und Methodencurriculum halten Sie fest, wie Sie die digitalen Kernkompetenzen gemäß der Strategie des KMK 2016, vermitteln wollen. (Hinweis: In einigen Bundesländern weichen diese Kernkompetenzen in Reihenfolge und Wortlaut geringfügig ab)


Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren

 


Kommunikation und Kooperieren


Produzieren und Präsentieren


Schützen und sicher Agieren


Problemlösen und Handeln


Analysieren und Reflektieren

Egal ob Klasse 1 oder Klasse 12. Für jede Jahrgangsstufe und jedes Fach gibt es passende Angebote, mit denen Sie Ihre  Lehrinhalte altersgerecht, kreativ und motivierend vermitteln können. Ob Lernsoftware, fotorealistische Graphiken, interaktive Schaubilder oder interessante Videoclips. Durch den Einsatz digitaler Medien sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Doch keine Sorge, digitaler Umbruch bedeutet nicht, dass Sie bisherige Lernmethoden ausnahmslos ersetzen müssen, sondern vielmehr die Chance haben bestehende Möglichkeiten zu unterstützen und zu erweitern.

 "Auch die Digitalisierung ist ein Lernprozess, der sich stetig weiterentwickelt. 
Lernen Sie aus Ihren Erfahrungen und passen Sie Ihr Konzept immer wieder den aktuellen Gegebenheiten an." !!!


Ziel eines solchen Medien- und Methodencurriculums ist es, die zuvor identifizierten Kompetenzen, ausgeglichen über die Jahrgänge und die verschiedenen Lehrfächer zu verteilen. Dies kann zum Beispiel in Matrixform oder in einer Tabellenliste abgebildet werden. Die Vermittlung  der digitalen Kompetenzen sollte außerdem mit den landes-spezifischen Bildungsplänen abgestimmt werden. Natürlich können Sie bei der Erstellung eines Medien- und Methodencurriculums auch Ihre individuellen Schwerpunkte setzen.  Setzen Sie sich mit Ihren Kollegen zusammen und überlegen sich, wie Sie beispielsweise den Mathematik-, Deutsch-, Geschichts-  der Biologieunterricht in Zukunft gestalten wollen.  


Stellen Sie sich einfach ein Baukastensystem mit folgenden Medienbausteinen vor:

Jahrgangsstufe

Lehrfach und Bildungsplan

Digitale Medienkompetenz

Geplanter Medieneinsatz

Im folgenden finden Sie Beispiele für verschiedene Schularten,  wie Sie Ihr Medien- und Methodencurriculum aufbauen könnten:




5. Maßnahmenkatalog  

It's Time for Action! 

Leiten Sie aus Ihren Zielen und Ideen verständliche Aufgaben ab und fassen diese in einem Maßnahmenkatalog zusammen. 
Dieser hilft Ihnen die Maßnahmen transparent zu organisieren und deren Fortschritte zu überwachen. 

Brauchen Sie Hilfe?

Kein Problem, edulano berät Sie gerne und steht Ihnen mit tollen Unterstützungsangeboten zur Seite.    

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6. Ausstattungsplanung  

Leiten Sie den Bedarf an Ausstattung anhand der zu Beginn durchgeführten Bestandsaufnahme und den definierten Maßnahmen ab!
Prüfen Sie ebenfalls, ob vorhandene Geräte überhaupt noch den technischen Anforderungen gerecht werden. Sortieren Sie unbrauchbare Altgeräte aus und Ersetzen diese mit leistungsfähigen Neuanschaffungen. Überlegen Sie sich ebenfalls welche Software Sie für die Umsetzung Ihrer Ideen benötigen.  Auch wenn Sie das Gefühl haben, dass es etwas teuer werden könnte, genau dafür sind die Fördergelder des DigitalPakt Schule vorgesehen. 

Denken Sie daran, dass eine nachhaltige Vermittlung der Medienkompetenzen an Schülerinnen und Schüler, nur auf den nötigen Grundvoraussetzungen aufbauen kann. Eine zuverlässige IT-Infrastruktur, sowie eine moderne Technik-Ausstattung der Schulen gehört demnach zwingend dazu. Das Konzept des digitalen Klassenzimmers leitet sich von den Anforderungen des digitalen Unterrichts ab und spiegelt so die Vorstellungen eines modernen Unterrichtsdesigns wieder.
 

Lesen Sie hier über weitere Vorteile des digitalen Klassenzimmers


7. Fortbildungsplanung  

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Als Lehrerinnen und Lehrer sind Sie einer der zentralen Erfolgsfaktoren, die zum digitalen Umbruch an Ihrer Schule beitragen.
Wir von edulano wissen, dass dieser Weg ins Ungewisse sehr herausfordernd sein kann. Doch keine Angst, niemand erwartet von Ihnen, dass Sie von heute auf morgen zum IT-Spezialisten werden.


Ob Online oder Präsenzschulung, edulano hilft Ihnen das passende Angebot für Sie zu finden. Aber vielleicht trauen Sie sich in einer Peer-to-Peer-Fortbildung sogar selbst zu, Ihren Kollegen Neues über digitale Themen beizubringen! 


Erfahren Sie mehr dazu im Blog

Zusätzliche Qualifikationen und ein umfassendes Know-How bieten Ihnen zudem vielfältige Möglichkeiten Ihre Fähigkeiten in die Unterrichtsgestaltung mit einfließen zu lassen.  Diverse Fortbildungsangebote finden sie sowohl bei staatlichen, als auch privaten Anbietern.

Hier einige Beispiele welche Themen in einer digitalen Lernumgebung besonders wichtig sind:

Hardware Bedienung, Software Anwendung, Recherchearbeit, Digitale Kommunikation, Datenaufbereitung, Präsentationen,
Interpretation von Medieninhalten, Privatsphäre, Datenschutz, 
Technisches Grundverständnis,  Cybermobbing uvm.



8. Support- und Wartungskonzept  

Arbeiten Sie zusammen mit Ihrem Schulträger ein Service- und Wartungskonzept aus. So können Sie sicherstellen, dass Ihre Systeme und Geräte zuverlässig und sicher funktionieren. Gleichzeitig legen Sie fest wer bei Problemen für den 1st und 2nd Level Support zuständig ist.
So weiß jeder, wen er bei Schwierigkeiten für Unterstützung anfordern kann. Für maximale Sicherheit und Expertise rät edulano Ihnen mit einem professionellen IT-Dienstleister zusammen zu arbeiten.

Entdecken Sie die zahlreichen Serviceangebote von edulano.

Zu den  Serviceangeboten


9. Investitionsplanung  

Stellen Sie gegen Abschluss Ihrer Medienentwicklungsplanung eine detaillierte Kostenplanung auf und lassen Sie sich das finale OK vom Schulträger geben. Berücksichtigen Sie hier nicht nur die Kosten für die Anschaffung der Geräte, sondern auch Folgekosten für Support und Wartung, sowie die Lehrerfortbildungen.  

Leider können die Folgekosten und Lehrerfortbildungen nicht aus den Fördermitteln vom DigitalPakt gefördert werden, sondern müssen separat in die Haushaltsplanung mit einberechnet werden!  

Aber denken Sie dran, Sie investieren nicht nur in Technik, sondern vor allem in die Bildung unserer heranwachsenden Generation.   


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10. Verantwortlichkeit und Zeitplanung   

Stellen Sie abschließend einen Projektplan auf, in welchem Sie die wichtigsten Meilensteine definieren und festhalten, bis wann bestimmte Maßnahmen und Abläufe abgeschlossen werden sollen. Eine Art To-Do-Liste kann Ihnen dabei helfen, die Aufgaben im Überblick zu behalten und kritische Punkte schnell zu identifizieren. Dies gibt Ihrem Projekt eine Struktur und dient auch externen Stakeholdern als Orientierung. Verteilen Sie bei dieser Gelegenheit auch die Verantwortlichkeiten an die zuständigen Personen und Ansprechpartner. So weiß jeder was er zu tun hat und kann sich auf den digitalen Umbruch freuen.


Zusammenarbeit der Schulen und Schulträger

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Schulen erstellen...
das technisch-pädagogischen Bildungskonzept

  •  Was ist unser Ziel?

  • Wie ist der aktuelle Stand?

  • Wie können wir es umsetzen?

  • Was brauchen wir dafür?

     des Weiteren...

Schulen & Schulträger stimmen sich ab...
für die Investitionsplanung & das Wartungskonzept

  • Wie sieht der zeitliche Ablauf aus?

  • Was kosten die Investitionen?
     

  • Welche Folgekosten gibt es?

  • Wie können die Folgekosten gedeckt werden?

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